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7. September 2012

Ach Familie

+++Achtung, dieser Beitrag kann Jammercontent enthalten+++

Vegan sein ist nicht schwer, davon bin ich mittlerweile überzeugt!
Doch es gibt einige Faktoren, die es einem bestimmt "schwerer" machen als es ist. Ganz gross zähle ich da dazu, mit jemandem zusammenzuwohnen, der sich omnivor ernährt (und mit dem man auch gemeinsam isst). Grundsätzlich ist das kein Problem und es funktioniert auch gut. Doch die Einstellung der anderen Person spielt dabei eine grosse Rolle.
Bei mir ist das so, ich wohne mit meiner Schwester und meiner Mutter in einem Haushalt. Um die Fakten zu nennen, ich esse unter der Woche mittags nie zu Hause, das aber schon seit etwa zwei Jahren. Abends unter der Woche gibt es bei uns eher selten etwas Warmes. Am Wochenende kochen wir zusammen, oft koche ich auch alleine (das war aber auch schon vor meiner Umstellung so). Die Menüs sprechen wir miteinander ab.
Ich möchte niemanden anklagen oder beschuldigen. Doch manchmal nervt es mich echt wie meine Mutter eingestellt ist gegenüber neuem, anderem. Anfangs hat sie so toll reagiert, ich war mehr als erstaunt. Mittlerweile müssen wir uns Lösungen suchen um nicht bei jedem Mal einkaufen aneinander zu geraten. Das hauptsächlich dadurch, dass sie findet ich nehme ihr den Spass am Kochen (den sie nie wirklich hatte, sie ist mehr der Back-Typ). Ihre Begründungen lauten dann unter anderem, dass es sich nun oft nicht mehr lohnt Sachen zu kaufen (Fleisch, Fisch usw.) weil "nur" noch zwei Personen davon essen auch mit dem Argument, dass es teurer sei kleinere Packungen zu kaufen. Ich sehe nicht ein wo da der grosse Unterschied liegen soll bei einer Reduktion von drei auf zwei Personen, ausserdem rate ich ihr dann jeweils halt einen Teil einzufrieren oder eine grosse Portion zu kochen und zweimal davon zu essen. Das sind natürlich alles schlechte Lösungen, wenn es nach ihr geht. Auch kommt dann das Argument, es lohnt sich ja nicht nur für zwei Personen zu kochen, das solltest du ja verstehen so grün wie du sein möchtest. Klar, ich mache mir Gedanken um die Umwelt trage meine Stoffbeutel durch die Gegend (und werde dafür komisch angeschaut, das ist mir aber egal) doch nur beim Fleischmenü mitessen, weils anscheinend ökologisch sinnvoller wäre - No Way!(Ausserdem wäre es das natürlich nicht!) Die Assoziation Veganerin - Naturmensch, total ökologisches Denken, nervt mich auch. Ich musste mir schon anhören, dass ich als Veganerin ja auch nicht Motorroller fahren sollte, das schade der Umwelt (aber das ist nochmal ein anderes Thema). Dann sagt sie mir oft, dass sie so viele Gerichte vermisst. Beim Nachfragen welche denn (weil ich diese gerne veganisieren möchte bsp.) kommt die Antwort, ach das kann ich jetzt gar nicht alles aufzählen. Na schönen Dank auch, wenn ich etwas vermisse kann ich das sehr wohl beim Namen nennen.
Meine Beteuerungen, dass meine neue Einstellung keineswegs eine Kritik an meiner Erziehung sei, wimmelt sie ab mit: "Klar sind sie das, daran kannst du auch nichts ändern, egal was du sagst."
Wenn ich versuche, Gerichte die sie gerne macht (bsp. Früchtewähe) zu veganisieren, was ja wirklich nicht schwer ist und was der Qualität des Gerichts keinen Abbruch tut (auch meine Schwester ist dieser Meinung), ist es sowieso schon von Anfang an "anders"(was dann schnell mit "nicht so gut wie das Original" abgetan wird). Weil es ja anders ist, also muss da ja etwas nicht stimmen. Der vegane Zopf wird kritisiert, der einzige "wesentliche" Unterschied bei der Entstehung ist das Bestreichen mit Agavendicksaft (auch so etwas, was sofort als "dummer Veganerfrass" abgestempelt wird, böse gesagt) und der schmeckt wirklich lecker (was wiederum nicht nur ich finde sondern auch meine Oma, bsp.)
Obwohl ich weiss, dass meine Entscheidung die für mich einzig richtige ist, macht mir das oft ein schlechtes Gewissen. Denn ich sehe es als eine persönliche Entscheidung an und es nervt mich natürlich da andere mit reinzuziehen. Aber noch mehr nervt es mich, wenn etwas Neues, Anderes von Anfang an als schlecht angesehen wird, im gleichen Atemzug wird dann aber Person XY kritisiert, weil sie nicht offen für Neues ist.
Alles mehr als gegensätzlich. Manchmal denke ich, dass diese strikte Abwehrreaktion und das Abblocken aus Trotz, könnte man sagen, kommt.
Ich habe diesen Text vor einiger Zeit geschrieben, möchte ihn aber trotzdem veröffentlichen. Es ist spannend wie es anderen ergeht (für mich jedenfalls).
Mittlerweile komme ich beim Einkaufen nicht mehr so in Konflikt mit Mama, aber Diskussionen gibt es immer mal wieder. So ist das wohl. :)

Ich möchte die Reihe "Familie" noch komplettieren, mit einigen anderen Ereignissen (sind längst nicht alle).
Mein Patenonkel bringt mich jeweils zum Schmunzeln, laut ihm habe ich eine "Mondanbeterphase", meine Entscheidung vegan zu sein, sieht er nicht als dauerhaft an und redet immer davon: "..wenn du dann wieder normal isst." (Kannste lange warten)
Ein anderer Onkel, mit dem wir mal gegrillt haben hat das typische Argument gebracht Soja sei ja immer genmanipuliert. Ich erklärte ihm, dass mein Tofu (Chili-Tofuspiesschen mjam) aus biologischer Landwirtschaft und garantiert nicht genmanipuliert sei und die Sojabohnen aus Österreich, wohingegen sein Fleisch wahrscheinlich eine rechte Menge an Soja aus Südamerika verdrücken musste weil das günstiger ist und ich denke, dass es wahrscheinlicher sei, dass dieses genmanipuliert wurde. Er war dann komischerweise recht schnell ruhig. ;)
Meine Oma war bei uns eingeladen und ich kochte Curry für alle. Da sie sich Pouletcurry gewünscht hat habe ich zuerst die Sauce zubereitet, das Curry dann schmerzlich voneinander getrennt und in die eine Seite kam angebratener Tofu (falls das so aussieht, also ob ich nur Tofu esse, das stimmt nicht). Beim Essen hat sie dann vom Tofu-Curry nachgeschöpft und mehrmals beteuert wie gut das schmeckt. Oma<3
Meine Schwester betont jeweils, dass es ihr nichts ausmacht vegan zu essen (was auch so ist). Tofu findet sie toll, auch den No-Muh Chäs. Selbst ist sie jedoch "noch nicht soweit" den Schritt Richtung Vegetarierin oder Veganerin zu gehen. Früher oder später, denke ich wird sie noch drauf kommen. Sie ist "erst" 15 Jahre alt und kennt die Gruselbilder nicht rund um Schlachtung, Milchproduktion oder Hühnerhaltung. Ausserdem ist sie mehr auf der Schiene, was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Ich finde man muss selbst den Willen haben sich zu informieren, ausserdem wäre wohl die Hölle los bei uns zuhause, wenn plötzlich zwei Veganerinnen mit von der Partie wären. (Das würde ich jedoch zu gerne erleben :D)
Die wohl knappste Reaktion kam vom Vatertier höchstpersönlich, als wir auswärts essen waren. Ich erwähnte beiläufig, dass ich keine tierischen Produkte mehr esse. Er meinte daraufhin, das geht doch gar nicht (recht dreist wenn man bedenkt, dass ein lebendes Beispiel vor ihm sass ;D). Nach meiner kurzen Erklärung war das Thema dann beendet. Beim zweiten Mal, als wir alle gemeinsam gegrillt haben war schon mehr Interesse da. Und er merkte, dass es sehr wohl möglich ist, da wir gemeinsam gegessen haben und fast alles vegan war (bis aufs Grillfleisch für die anderen). Es gab Pizzaschnecken, Gemüse aus dem Ofen, Dipsauce aus Sauerrahmalternative und für mich eine Vegi-Wurst.

Mehr oder weniger abwechslungsreiche, vielfältige Reaktionen. Meiner Ansicht nach viel zu wenig Interesse, könnte vielleicht daran liegen, dass man insgeheim weiss, dass vegan wohl das einzig ethisch vertretbare wäre? (Oder ich bin ein schrecklicher Gesprächspartner) ;)

Ich bin sehr gespannt wie nächste Weihnachten ablaufen wird, Oma2 und der Verwandtschaftsclan wissen noch nichts von der Umstellung. Mal schauen ob ich überhaupt anwesend sein werde...

So das waren einige meiner Erlebnisse. :)

22. August 2012

Ich spreche über Veganismus!

Eine sehr gute Kollegin von mir (nennen wir sie M) hat gestern Abend ein Grillfest organisiert. Es war ein Abschiedsfest, denn sie wird ein Jahr lang in der französischen Schweiz zur Schule gehen. Da ihre Schwester(nachfolgend L genannt) auch für einige Zeit weggeht, kamen einige Menschen zusammen.
Ich war auch eingeladen vorbeizukommen und wurde sozusagen gebeten doch einen Kuchen zu backen. :D
Der Bitte kam ich natürlich mit Freude nach (und auch ein wenig Stress, wegen Prüfungen und Schule usw. hat aber schlussendlich gut hingehauen).
Ich habe kein Rezept gefunden, was mir gut zugesagt hat, schnell gemacht war und von dem ich alles zuhause hatte (sowas gibt es, dabei umfasst meine Nachbackliste mittlerweile eine echt grosse Menge an Rezepten!). Also wurde der Kuchen mehr so eine Art: "Könnte passen, etwa so in dem Verhältnis-Gemisch".
Es wurde ein Schokokuchen mit Schokostückchen obendrauf und Puderzucker, er bekam von mir liebevoll den Namen Gletscherkuchen und sah so aus:
Noch schnell unterwegs ein Bild gemacht
Angekommen ist er, soweit ich das beurteilen kann, ziemlich gut. Ich ging erst später (Zeitmangel) und kam somit in die ganze Gruppe rein. Die erste Frage meiner Kollegin war auch gerade: "Ist der Kuchen denn vegan?". Das bekamen wohl einige schon mal mit. 
Als es später darum ging, den Kuchen anzuschneiden und zu verteilen (mit Vanilleeis) meinte sie dann noch: "Soll ich sie vorwarnen?". Ähm ja vor was denn, dass der Kuchen vielleicht explodiert? ;D
Das soll nicht negativ rüberkommen, es war ein toller Abend und ich habe es natürlich sehr genossen meine Kollegin noch zu sehen. Aber Schokokuchen braucht keine Vorwarnung. Und ich denke die Meinungen sind viel ehrlicher, wenn die Leute nicht wissen, dass der Kuchen 'irgendwie anders' ist. Darum sage ich von mir aus meist nichts, bis jemand probiert hat und dann seinen Kommentar dazu abgibt (der hoffentlich positiv ist ;D) um dann zu sagen, ist übrigens ganz ohne Milch und Eier, toll nicht?
Nun ja, klappte dieses Mal wohl nicht. Die Meinungen gingen auseinander von: "Für mich gibt es keinen Unterschied" bis "Doch ich finde der ist anders, nicht schlimm, nur ungewohnt". Grundsätzlich lässt sich sagen, alles wurde aufgefuttert, so schlimm kanns nicht gewesen sein. ;)
Vorallem wie man ein Ei ersetzt wurde gefragt, was ich gerne erklärt habe.
Von Peta gibt es übrigens ein Tierfreundliches Backen-Merkblatt, hilfreich und supersüss gestaltet.

L diskutierte angeregt mit ihren Kolleginnen über Buddhismus und den Grundsatz vom Veganismus, nämlich soviel Tierleid wie möglich zu vermeiden. Dazu muss man sagen, dass sie von der veganen Idee schon länger recht angetan ist. Zuhören war sehr spannend und ich erwischte mich bei ständigem bestätigendem Nicken, sie kann echt toll argumentieren. Die anderen der Gruppe waren grösstenteils sehr skeptisch. Ich leistete meinen kleinen Beitrag dazu auch, nachher fielen mir aber noch viel viel mehr Argumente ein (die auch noch so super gepasst hätten, ohne jemanden direkt anzugreifen usw. wirklich perfekt). Aber das passiert mir leider noch sehr oft, dass es mir einfach zu spät einfällt, weil ich mich von einem Gegenargument verunsichern lasse (bin ja auch keine Ernährungsexpertin).

Als Fazit lässt sich sagen, ich mag es wenn diskutiert wird! 
Für mich selbst merke ich, wie es mir immer einfacher fällt meine Beweggründe zu formulieren und hinter Veganismus als einer Überzeugung zu stehen und auch zu zeigen, dass es nicht extrem ist. 

Ich spreche über Veganismus und das fühlt sich gut an! Diskutiert mit mir.

18. August 2012

Fleischersatz?

Oft, sogar sehr oft, werde ich gefragt ob ich denn Fleisch nicht vermisse. Meine Antwort, nein ganz und gar nicht wird schnell abgetan und man geht über zu der Beteuerung, dass man Fleisch selbst viel zu gern isst um zu verzichten.
Auch ich ass Fleisch gern, sehr gern sogar. Warum? Weil es lecker schmeckt, ganz einfach. Trotzdem vermisse ich es nicht. Ich schreibe das mit einem echt gutem Gewissen, kein einziges Mal seit der Umstellung, dachte ich mir: Jetzt hätt ich Lust auf Fleisch. Nie, wirklich.

Fleisch kriegt die meisten Aromen erst mit der Zubereitung. Beim Würzen und Braten oder Räuchern. Niemand isst rohes, ungewürztes Fleisch.
Wenn ich also mal Lust auf etwas "fleischiges" hätte, dann würzte ich eben meinen Fleischersatz mit Fleischgewürz, sozusagen leidfreies Fleisch. Dabei geht es nicht um das Produkt an sich, sondern um den Geschmack. Röstaromen, Zubereitungsart usw.

Ich sehe nicht ein, dass Leute damit ein Problem haben. Nur weil ich Veganerin bin, muss ich doch nicht auf etwas was halt nach Fleisch schmeckt oder aussieht verzichten. Omnis sind oft der Ansicht, man müsse jetzt plötzlich alles hassen was Fleisch ähnelt oder Fleischform hat.
Ich sag auch nicht warum haben deine Fleischbällchen eine Falafelform? Vielleicht waren die Falafel ja vor den Fleischbällchen da, willst du da unbedingt ein pflanzliches Produkt kopieren? Nur weil ich eine Vegi-Wurst esse, heisst das noch nicht dass ich unbedingt etwas möchte, das aussieht wie Wurst. So eine Wurstform ist nunmal praktisch. Auch esse ich Veggie-Wurst, obwohl ich "echter" Wurst nie viel abgewinnen konnte. Also ist das wohl kein Akt der Verzweiflung, weil ich unbedingt etwas möchte was mich an Fleisch erinnert.
Bratlinge erinnern nun mal an Burger, egal aus was sie sind. Sojaschnetzel sehen nun mal aus wie Geschnetzeltes. Veggie-Aufschnitt ist auch rund und flach, was nicht  unbedingt überraschend ist, wenn man bedenkt, dass er gut für aufs Brot sein soll. :)
Das ist doch egal, die Form ist immer der Weiterverwendung angepasst.
Ausserdem irgendwo sind den Formen ja auch Grenzen gesetzt. Mein Fleischersatz könnte von mir aus gerne eine Sternchenform haben, wird aber schwer umzusetzen sein.
Und warum hat das Steak von den Omnis nie eine Rinderform? Ok, ich hör ja schon auf, aber ich finde es einfach superunüberlegt wenn jemand kommt mit, aber warum muss dann dein Produkt eine Fleischform haben. Nicht mal dein Fleisch hat eine Fleischform.

Apropos Fleischersatz, total blödes Wort.

Worauf ich eigentlich hinauswill, ich habe da was getestet.

Probiert: Sojaaufstrich von Alnatura, wie Leberwurst
Schmeckt mir nicht.

Sachen gibt's.

15. August 2012

Blogaward-Danke II

Ich bekam den Liebster-Blog Award noch ein zweites Mal verliehen. Dieses mal von Lina mit ihrem Blog veganize your life. Vielen Dank dafür!


Ich mag Linas Blog sehr, sie postet leckere Rezepte und stellt in ihrer "Weltverbesserer"-Reihe jeweils interessante Personen vor. Ausserdem schreibt sie für viele Blogs Gastbeiträge, sehr bewundernswert!
(Und Mensch, ich bin immer noch nicht dazu gekommen die Mango-Lauch Pasta auzuprobieren. ;D)

Aber wie gesagt, ich werde den Award nicht weiterreichen. :)

______

Ich hab noch was zu erzählen, gestern waren Schwesterchen und ich beim Vatertier zum Abendessen eingeladen. Es wurde gegrillt. Meine anfängliche Sorge, ob ich denn auch was veganes da war, stellte sich als  völlig unbegründet heraus.
Ich nahm meine Vegi-Wurst mit und die Sauerrahmalternative von Soyananda, daraus wurde eine schnelle Kräuter-Quark Sauce angerührt. Zum Grillgut gab es Ofengemüse. Alles kein Problem also. Die Sauce kam sehr gut an: "Was das ist keine Crême Fraîche? Was ess ich denn gerade, Soja, aber es schmeckt doch gut?!" Aber klar doch!
Ausserdem gabs noch Pizzaschnecken (Pizzateig mit Tomatensauce bestricken, gewürzt, aufgerollt, gebacken), lecker und so simpel!
Ich erklärte einiges zum veganen Leben, sie wirkten interessiert und durch meine Lockerheit (wahrscheinlich war ich noch nie so locker bei dem Thema, es fällt mir mittlerweile viel leichter offen damit umzugehen) und den Umstand, dass ich ja auch (fast) alles ass, was die anderen hatten, wurde toll gezeigt, wie gut es möglich ist sich pflanzlich zu ernähren.
Oft kann es so einfach sein. :)

11. August 2012

Schnipsel #4

In meiner Sidebar findet sich neu auch das "Blogger gegen Tierversuche"-Häschen mit Verlinkung auf blanc et noir. Auch in EU und Schweiz sind Tierversuche legal, 2005 beispielsweise wurden über eine Million Tiere allein in der Schweiz durch Tierversuche getötet (und höchst wahrscheinlich gequält).

Neben "About" findet sich eine "Warum vegan?"-Seite mit einigen persönlichen Gründen und allgemeinen Infos/Verlinkungen.

Meine Lektüre momentan: "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer.

Ausserdem mein erstes eigenes Kochbuch (mal abgesehen von Festtags-Landfrauenküche von Oma2) Appetite for Reduction von der angeblichen Königin der veganen Küche Isa Chandra Maskowitz, ich freu mich aufs Ausprobieren. :)

Gelesen: Veganer sind auch nur Menschen (via)

Gegoogelt: Glutamat (o.O)

31. Juli 2012

Blogaward-Danke

Schon eine Weile wird ein Blogaward weitergereicht.
Und vielleicht habt ihr es schon gesehen, auch mir wurde der Liebster-Blog Blogaward verliehen. Das von der lieben Lisza mit ihrem Blog: Mein veganes Leben.


Lisza hat kurzerhand für sich selbst die Regeln abgeändert (ursprüngliche und ihre Regeln in ihrem Blogpost), und den Award nur an eine Person verliehen. Das hat mich natürlich gleich noch mehr gefreut.
Da für mich diese Awards auch so einen Kettenbriefcharakter haben (was ich nicht mag),  freue mich über den Award, werde ihn aber nicht weiterreichen.

Ich bin der Überzeugung, dass ich in meiner Blogroll meine liebsten Blogs aufgelistet habe. Und wenn jemand denkt, dass ein Blog besondere Beachtung verdient, dann verleiht sie ihm auch! Verlinkt, aktualisiert eure Blogroll, schreibt Werbplakate ;), denn um auf Blogs aufmerksam zu machen braucht es nicht zwingend Blogawards.

Was ich noch zum Award sagen möchte: Lisza, dein lieber Text über mich und meinen Blog hat mich sehr gefreut! Auch du mit deinem Blog bist mir ans Herz gewachsen.
Klar, es gibt viele tolle Blogs und ich möchte keinen missen, aber jeder hat so seine Lieblinge.
Also mein Liebling - Mein veganes Leben <3

Noch zu etwas anderem: Überall sah ich solche schönen knalligen Beeren-Bilder und sagte mir, sowas willst du auch!

kaltes Erdbeer-Bananen Joghurt
Also nahm ich 1/2 gefrorene Banane(in Stücken), eine Hand voll TK-Erdbeeren und 2 EL Sojajoghurt natur. Das gefrorene etwas antauen lassen und dann alles in den Mixer schmeissen. Mit Zartbitterstreusel geniessen. Mjam.
(Das ist ein Nicht-Rezept ;D)