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17. Februar 2013

(Cashew) Chocolate Chip Cookies


Ein Wunder, dass ich bis jetzt die wohl typischsten aller Cookies noch nicht ausprobiert habe: Chocolate Chip Cookies.

Schnell und einfach zubereitet und superlecker! Werde ich sicherlich nochmals machen.

Zum letzten Drittel des Teigs hab ich noch etwa 30g gehackte Cashewnüsse hinzugefügt (die werden eben nicht von allen gemocht hier, ich wollte aber trotzdem noch was mit Nüssen drin haben).
Kann man natürlich auch so machen oder die Nüsse eben ganz weglassen.

Orientiert hab ich mich am Rezept von Sarah von Veganguerilla, meine wurden nicht ganz so hübsch aber sicher auch genauso lecker ;).

Zutaten für etwa 40 Stück (je nach Grösse)
  • 200g Margarine
  • 90g weisser Zucker
  • 90g brauner Zucker
  • 1 TL Natron
  • 300g Mehl
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Schuss Pflanzenmilch
  • 160-200g Chocolate Chips oder gehackte Schokolade
  • 80g Cashewnüsse
Weiche Margarine mit dem Zucker verrühren. 
Mehl, Salz, Natron und Vanillepulver separat mischen und nach und nach zur Zuckermargarine geben. Es entsteht ein krümeliger Teig, durch die Zugabe von etwas Pflanzenmilch wir der Teig wieder schön kompakt (darf aber nicht zu flüssig sein!). 
Nüsse und Schokochips unter den Teig heben.
Mit einem Teelöffel Cookies formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, ein bisschen platt drücken.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C Unter- und Oberhitze für etwa 12 Minuten backen.

Haben auch Oma geschmeckt. ;)


9. Februar 2013

Schokomuffins mit Herzfüllung

Niemand, der mich auch nur ansatzweise kennt würde wohl das vermuten, was jetzt kommt.

Ein Valentinstagsrezept!


Ganz ehrlich, ich halte absolut nichts von Tagen, wie dem Valentinstag. Typischer Kommerz - alles eine Erfindung der Blumen- und Pralinéindustrie.

Ich kann mir wohl nichts unromantischeres vorstellen, als am Valentinstag vom Liebsten oder der Liebsten einen Blumenstrauss oder Schokolade geschenkt zu bekommen (weil ja dieser Tag ist und man das dann so macht - soll es wirklich eine "Pflicht" sein dem/der Liebsten etwas zu schenken?). 
Das mag für die einen nach verzweifeltem Single tönen, doch ich glaube ernsthaft, dass sich meine Meinung auch mit einem Partner nicht ändern würde. :)

Aber ich halte auch allgemein nichts von Tagen an denen man Dinge tut, weil man es halt schon immer so gemacht hat (und nicht, weil man es selber möchte oder sich mal Gedanken darüber macht).

Trotzdem möchte ich euch diese hübschen, vom Schwesterchen gebackenen Muffins nicht vorenthalten. Wie der Zufall es will, passen sie ausgezeichnet zum Valentinstag, der ja bekanntlich bald ist. Aber sie passen auch sonst, man muss ja nicht unbedingt Herze ausstechen oder die Buttercrème einfärben.

Eigentlich wollte sie diese ganz unvegan backen, fragte mich aber nach einem Rezept, das sicher klappt. Tja, dann war es also mein "eigenes" Rezept :D - ganz vegan.

Zuerst werden die Schokomuffins gebacken.

Zutaten Muffins (etwa 20 Stück):
  • 500 Gramm Mehl
  • 350-400 ml Planzenmilch (bsp. Soja-Reis Drink)
  • 2 TL Backpulver
  • 4 TL Natron
  • 100ml neutrales Öl
  • 200 Gramm Zucker 
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Kakaopulver
  • etwa 100g Zartbitterschokolade oder Kochschokolade
Trockene Zutaten abwägen und mischen.
Schokolade in Stücke brechen und in der Pfanne mit der Hälfte der Pflanzenmilch schmelzen, zu den trockenen Zutaten geben. Öl und restliche Pflanzenmilch beimischen, rühren bis ein glatter Teig entsteht. Vielleicht muss man hier noch ein bisschen mehr Pflanzenmilch beigeben, der Teig sollte nicht allzu zäh sein.
In Muffinförmchen füllen und bei 180° Unter- und Oberhitze etwa 25-30 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.


Vollständig auskühlen lassen und Buttercrème zubereiten.

Zutaten Buttercrème
  • etwa 80g weiche Pflanzenmargarine
  • 160-200g Puderzucker
  • 1-2 EL Heisses Wasser
  • einige Tropfen Lebensmittelfarbe (wem das zu viel Kitsch und rosa ist, einfach weglassen)
Den Puderzucker mit Hilfe des Wassers unter die weiche Pflanzenmargarine mischen. Schwesterchen hat dazu eine Gabel benutzt und das ging ganz wunderbar. 
Die Crème sollte nicht zu flüssig sein, hier muss man ein bisschen ausprobieren (mit mehr Puderzucker). Dann noch die Lebensmittelfarbe druntermischen.
Am besten noch einige Zeit in den Kühlschrank damit.

Den Muffins mit einem (gezackten) Messer vorsichtig die Haube abschneiden. Funktioniert am besten wenn man sie mit der Wölbung voran in die Handfläche legt und dann vorsichtig schneidet.
Aus den Deckeln sticht man nun ein Herz (oder beliebige andere Form) aus.

Jetzt werden die abgeschnittenen Deckel mit ein wenig Buttercrème zurück auf ihr Unterteil geklebt und das Herz wird auch mit Crème gefüllt. Die Muffins mit Puderzucker bestäuben. Voilà!


5. Februar 2013

süsse Maisbrötchen


Seit meinem Maismehldesaster, bin ich diesem Mehl gegenüber ein wenig skeptisch. Dennoch steh ich total auf Maisbrot, oder eben Brötchen.

Für diese kleinen Dinger habe ich mich an diesem Rezept orientiert und das wurde tiptop!

Schmeckt am besten mit Erdnussbutter-Banane oder Erdnussbutter-Marmelade oder einfach nur Marmelade oder Schokolade und frisch getoastet.
*.*





Zutaten
  • 200 g Weizenmehl
  • 1/2 Beutel Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Zucker (davon evtl. 1 EL Vanillezucker)
  • 100 g Maismehl
  • 3 EL  Ei-Ersatzpulver (bsp. Orgran)
  • 1 EL Maizena
  • 2.5 dl Vanillesojamilch
  • 1/2 dl Rapsöl
  • 1/2 - 1 dl Wasser
Alle trockenen Zutaten mischen.
Silch und Öl daruntermischen, dafür verwendete ich einfach einen Löffel, hat gut funktioniert.
Das Wasser nach und nach untermischen, bis eine zähe bis flüssige Konsistenz entsteht.
In flache Förmchen füllen.
Bei 210°C Unter- und Oberhitze etwa 20 Minuten backen.

ergibt etwa 8 Brötchen



3. Februar 2013

Apfelstrudel


Gestern gab es etwas sehr leckeres, Apfelstrudel! Super einfach und schnell zuzubereiten (sofern man den Teig nicht selber macht). Eigentlich ein Rezept, dass einfach so schon fast vegan ist. Sowas mag ich gerne! ;D

Bei uns gab es einen grossen Strudel und einen kleinen. Die Zutaten hab ich runtergebrochen auf einen grossen. Der Teig ist ein Fertigteig und gemäss Zutatenliste vegan, wie es mit anderen aussieht kann ich leider nicht sagen...

Traditionellerweise verwendet man Rosinen, doch die mag bei uns fast niemand, auch sonst lässt sich dieses Rezept gut variieren, wie man es eben mag. Bei uns mit Kokosraspeln, die man nur leicht schmeckt, was irgendwie gerade gut so ist. ;)

Zutaten
  • 2 Strudelblätter (halbe Packung)
  • 2 grosse Äpfel (auch hier wären Birnen usw. möglich)
  • 2 EL Rohrzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 40g Nüsse (gehackt, bei mir Mandeln)
  • 2-3 EL Kokosraspeln (oder Rosinen / getrocknete Cranberries usw.)
  • Zimt (ca. 1/2-1 TL, je nach Geschmack)
  • Pflanzenmilch zum Bestreichen (bsp. Vanillesojamlich oder Mandelmilch)
  • Puderzucker
Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden (wen die Schale nicht stört, der kann sie auch dran lassen). 
Mit dem Zitronensaft und Zucker mischen, Nüsse, Kokosraspeln und Zimt dazugeben.
Strudelblätter aufeinander auf ein Küchentuch legen. 
Die Füllung auf den Teig geben, Seiten einklappen und mit Hilfe des Tuchs langsam aufrollen.
Achtung, der Teig geht sehr schnell kaputt! 
Vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech rollen und mit Pflanzenmilch bestreichen.
Bei 200° Unter- und Oberhitze etwa 15-20 Minuten backen. Wenn die Oberseite leicht braun ist, ist der Strudel fertig.

Mit Puderzucker bestäuben und am besten noch warm mit Vanillesauce servieren. 



20. Januar 2013

Orangen-Schoko Mousse


So, heute hat ausnahmsweise mal das Schwesterchen ein sehr leckeres Dessert gezaubert (ausnahmsweise ein Dessert gemacht, nicht ausnahmsweise mal etwas Geniessbares ;D).
Weil das so lecker war, kann ich euch das natürlich nicht vorenthalten!

Die Orange passt meiner Meinung nach wunderbar zur Schokolade, gerade jetzt, zur Winterzeit.
(Urg, ich möchte Frühling! ;D)

Für 3-4 Portionen

Zutaten:
  • Saft einer Orange
  • 100g Kochschokolade (oder andere dunkle Schokolade, auf Veganität prüfen)
  • 2.2dl aufschlagbare Pflanzensahne (bei uns aha! Soja-Schlagcrème aus der Migros)
  • (Sahnesteif)
Die Schokolade im Orangensaft schmelzen. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und dann das etwas erkaltete Schokogemisch vorsichtig darunterziehen. 
Kalt stellen.

Super einfach, super lecker! Absolut eine Sünde wert. :)




13. Januar 2013

Vanille Beeren Cheesecake!


Ich gebe es zu, von Käsekuchen verstehe ich nicht gerade viel. Keine Ahnung wann ich solchen das letzte Mal gegessen habe.
Doch die Rezepte bei seitan is my motor und VeganWonderland (das Rezept ist an diese zwei angelehnt) sahen so toll aus, dass ich das ausprobieren musste. :)

Es dauert mit dem zwischenzeitlichen Abkühlen zwar recht lange, doch die Mühe ist es auf jeden Fall wert!

Der Mürbeteig schmeckte mir sehr gut, die Idee mit dem Kakaopulver ist echt genial! Die Füllung war bei mir gerade richtig fest und mild vanillig. Die Beeren obendrauf als etwas Süsses passten genau hin.

Kommentar von Mama (die anfangs echt skeptisch war): "Das ist ein gutes Rezept, das kannst du aufschreiben!" :D

für eine 24cm Springform (der Kuchen wird so recht flach)

Zutaten Mürbeteig:
  • 200g Vollkornmehl (bei mir 120g Weizenvollkornmehl und 80g Haferflockenmehl, geht aber auch mit nur VK)
  • 2 EL Kakaopulver
  • 75g Rohrzucker
  • 90g Margarine
  • 1 TL dunkles Mandelmus (oder einige Tropfen Mandelöl, kann aber sicherlich auch weggelassen werden)
  • 5-6 EL Sojamilch
Mehl und Kakao mischen.
Mit dem Zucker und der Margarine zu einer krümeligen Masse vermengen. Das Mandelmus dazugeben, nach und nach die Sojamilch dazugeben und zu einem Teig kneten (vielleicht braucht man auch mehr Sojamilch). 
Die Krümelmasse in eine gefettete Springform drücken.
Bei 160°C Umluft etwa 15 Minuten backen.

Zutaten Füllung:
  • 200g Tofu (fest)
  • 400g Vanilleyofu
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Zitrone (Saft und am besten auch die abgeriebene Schale)
  • 100g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • einige Tropfen Vanille-Extrakt
  • 2 gehäufte TL Johannisbrotkernmehl (funktioniert sicher auch wunderbar mit Maizena o.ä.)
Den Tofu zerbröseln und mit dem Yofu, Zitronensaft (+ Schale) und Öl zu einer geschmeidigen Masse pürieren. Rohrzucker und alle restlichen Zutaten dazumischen.

Die Masse in den gebackenen Boden giessen und nochmals bei 160° C Umluft für 40 Minuten backen. Die Oberfläche wurde bei mir leicht angebräunt, genau richtig! 

Den Kuchen vollständig erkalten lassen.

Zutaten Topping:
  • Beeren (TK möglich / oder andere Früchte nach Wahl)
  • etwa 120g Marmelade
  • etwa 0.5dl Wasser
  • 1 grosse Messerspitze Agar-Agar
Die Beeren auf den Kuchen geben, die Marmelade mit dem Wasser und Agar-Agar heiss werden lassen, kurz blubbern lassen und dann über den Kuchen giessen.
Nochmals sehr geduldig vollständig erkalten lassen.


Mit diesem Beitrag mache ich beim veganen Kaffeeklatsch mit, auf Tumblr wird jeweils gesammelt und auf Pinterest gibt's die Zusammenfassung.


To do: einen Blitz ausleihen um endlich wieder anständige Fotos hinzukriegen, das ärgert mich. ;)


2. Januar 2013

Weihnachtsmorgenessen / Feiertags VW

Puh, ich schaff es auch noch hier mein Weihnachtsessen zu zeigen. Auf den letzten Drücker, aber immerhin! :)

Die Posts für den Feiertags Vegan Wednesday werden bei Cara von think.care.act gesammelt.

Dieses (oder letztes, wie man das jetzt sehen möchte ;D) Jahr organisierten wir ein gemeinsames Morgenessen. Jeder brachte etwas mit.



Ich buk am Vorabend einen Zopf und ein Vollkorn-Kernenbrot. Als salzigen Aufstrich hatten wir Sendi von Zwergenwiese und selbstgemachten Tomaten-Olivenaufstrich. Jede Menge Gurkenscheiben, Cherrytomaten und zwei verschiedene vegane Aufschnitte (Velami und was Selbstgemachtes).


Auf der süssen Seite buk ich die Cinnamon Buns von Veganyumyum, meine Güte die sind so sündhaft gut und haben bestimmt nur eine Trilliarde Kalorien ;) (Falls jemand die backen möchte, ich machte es ohne die "Pan Sauce" und es wurde gut, würde aber empfehlen anstatt 12 grosse eher 18-24 kleine Buns zu machen und diese dafür in einer grösseren Schale zu backen).


Birnenbrot und einen Orangen-Marmorkuchen (nach Jenny und Veganpassion) und ein Birchermüsli (Foto vergessen) sowie eine Früchteplatte mit Mango, Ananas und Kaki.
Der Kuchen war sehr lecker!




Ausserdem buk ich ein weiteres Mal ein Birnenbrot, das beste bis jetzt!


Aufs Brot gab's mehrere Marmeladen, Erdnussbutter, Chocoreale, Margarine, Melasse...

Es gab auch unveganen Krams, den liess ich beim Fotos machen aber weg. :)

30. Dezember 2012

Cranberry-Orangen Muffins und Rhabarber-Apfel Pie


Eigentlich dachte ich mir heute mach ich mal keine Muffins aber wie der Titel vermuten lässt wurden es dann (dank dem Nachbarn, der mir Mehl geliehen hat ;D) trotzdem Muffins.

Die Cranberry-Orange Muffins schmecken sehr gut, ich mag Cranberries. Im Originalrezept werden frische verwendet aber ich habe getrocknete genommen, weil ich keine frischen hatte.
Aufgrund Zutatenmangels wurde auch der Rest des Rezepts etwas angepasst.


Das ist mein Neujahrsrezept, mit dem Orangensaft und Zitrone wird das ganze frisch.
Tschüss Winterbackzeugs! ;)
Den Mohn habe ich bei einigen der Muffins hinzugefügt, weil das nicht alle mögen.

Zutaten:
  • 2/3 Cup neutrales Öl
  • 1 Cup Sojamilch
  • 1/2 Cup Orangensaft
  • 3 1/2 Cups Weissmehl
  • 1 Cup Zucker (1/2 Rohrzucker 1/2 weisser Zucker)
  • 4 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 Cups getrocknete Cranberries (150g)
  • abgeriebene Schale einer Zitrone (und am besten noch einer Orange!)
  • 4 EL Zitronensaft
  • (1 1/2 EL Mohn)

Alle flüssigen Zutaten zusammenmischen.
Alle trockenen Zutaten abmessen und zusammenfügen, die Öl-Saft-Milchmischung daruntermischen (von Hand mit einem Gummischaber oder einem Schneebesen). Achtung, nur solange rühren bis gerade alle Zutaten kombiniert sind.
Die Cranberries darunterziehen und den Teig in Muffinförmchen füllen.
(Für die letzten paar Muffins habe ich noch den Mohn untergerührt, muss aber nicht sein.)
Im vorgeheizten Ofen bei 180° für 15 - 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

ergibt 24 Muffins


Originalrezept von hier.

Zu den Muffins dazu musste noch ein Kuchenteig verarbeitet werden. Im Tiefkühler fand ich dann noch gefrorenen Rhabarber. Mit Äpfeln eine tolle Kombi!


Zutaten:
  • 1 Kuchenteig
  • 200g Rhabarber
  • 2 mittlere Äpfel
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Vanillezucker
  • 5 EL Rohrzucker
  • 2 EL Maizena
Den Kuchenteig ausrollen und mit einer Gabel einstechen.
Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden, den Rhabarber ebenfalls. 
Mit dem Zitronensaft und dem Zucker mischen. Das Maizena dazugeben und auf den Kuchenboden geben.
Bei 180° für etwa 35-45 Minuten backen. Man sieht gut an der Bräune des Kuchenteigs ob der Pie schon fertig ist.

angegessener Kuchen oomnom


17. Dezember 2012

Herbstliche Crème und Birnenweggen (für Faule)


Herbstlich ist diese Crème für mich auf jeden Fall, dass es draussen schon schneit und sozusagen Winter ist, ignoriere ich jetzt mal. :)

Sonntags gibt's bei uns meistens irgendetwas Süsses.
Ich hatte noch angefangenen Süssmost (=Apfelsaft - naturtrüb, dann wird er nicht gefiltert) und so war die Idee für diese Creme schnell gefunden.
Um es noch etwas spannender zu machen (und weil der Most alleine mengenmässig nicht gereicht hätte) habe ich noch eine zweite rahmige Schicht hinzugefügt.

Kam bei den Kaffeeklatschgästen gut an und wurde restlos verputzt. :D

Zutaten:
  • 4dl Süssmost
  • 25g Maizena
  • 2EL Agavendicksaft (oder Zucker)
  • 2dl aufschlagbare Sojasahne (bei mir Sojaline von Migros)
  • etwas Rahmhalter
  • 2EL Birnenbrotfüllung (gibt's bei uns im Supermarkt, Alternativ wäre sicher Birnenmus gewürzt mit Birnenbrotgewürz auch eine Möglichkeit)
  • 1 Birne

1) Die Zutaten in eine Pfanne geben und unter ständigem rühren aufkochen, sobald es aufkocht merkt man sehr schnell wie es eindickt.
Sofort in ein Gefäss füllen und abkühlen lassen.
2) Rahm mit Rahmhalter steif schlagen, die Birnenbrotfüllung untermischen und nochmals mixen.
3) Birne schälen und in kleine Stückchen schneiden.
4) Zuerst die Süssmostcrème in Gläschen füllen, dann pro Glas einige Birnenstückchen drauf und mit der Rahmbirnenmischung abschliessen. Besonders schön wird es, wenn man die Masse in einen Spritzsack füllt (tat ich aber nicht ;D).

ergibt etwa 4 Portionen


Dazu gab's noch etwas Gebackenes, nämlich Birnenweggen (Birewegge). Omnom. Wenn man das alles selbst macht, ist dieser Birnenweggen schon was Aufwändiges.
Für Faule nimmt man einfach einen Kuchenteig (auf Veganität prüfen) und bestreicht ihn mit der Birnenbrotfüllung, rollt das ganze auf und sticht ein paar Löcher rein. Bestreichen mit Sojamilch-Agavendicksaftgemisch.
Dann wird der Weggen bei 180° Unter- und Oberhitze etwa 35 Minuten gebacken.


Was fehlt: der originale Birnenweggenteig, der nicht zerbröckelt beim schneiden.

Guten Appetit.



Mit diesem Post mache ich zum ersten Mal bei veganen Kaffeklatsch mit, mehr Infos dazu gibt's zum Beispiel auf Facebook. :)

Update:
Hier noch die Zusammensetzung des Birnbrotgewürzes. :) Galgant ist soweit ich das herauslesen konnte Ingwer. Also alles in allem ein mehr oder weniger ähnliches Gewürz wie Lebkuchengewürz... Mehr oder weniger ;D

(Da steht auch drauf wie der "richtige" Teig gemacht wird und wie man die Birnbrotfüllung selbst herstellen könnte. Gut!)



9. Dezember 2012

Zimtsterne - vegane Weihnachtsbäckerei #3


Wer liebt sie nicht, diese saftigen aber doch harten zimtigen Sternchen mit dem leckeren Guss? :)
Ich gestehe, Zimt oder Lebkuchengewürz mochte ich bis vor 2-3 Jahren ganz und gar nicht. Dafür ess ich es jetzt umso lieber.

Diese Plätzchen funktionieren natürlich wunderbar ohne Ei und schmecken vorzüglich (hehe tolles Wort).

Das Rezept habe ich ursprünglich von hier, doch ein wenig abgewandelt.

Zutaten
  • 200g Puderzucker
  • 2 EL Zimt
  • 8 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 1 No-Egg (wobei ich denke, dass es ohne auch supergut klappen würde)
  • etwa 6 EL Puderzucker
  • etwa 2-4 EL Wasser
  • etwa 2 TL No-Egg (Orgran)
Das "Ei" anrühren, in einer separaten Schüssel Puderzucker, Zimt, Wasser, Zitronensaft und Nüsse mischen. No-Egg druntermischen und zu einem Teig verkneten. 
8-10mm dick auswallen. 
Am besten klappt das Auswallen beispielsweise auf Backpapier.
Die ausgestochenen Sterne etwa 3-5 Stunden an der Luft trocknen lassen.
Ich habe den Guss vor dem Backen angerührt (wie bei "echtem" Eischneeguss), kann man aber wohl auch nachher machen!
Guss aus Puderzucker, Wasser und etwas No-Egg Pulver anrühren, er sollte eine etwas zähe Konsistenz haben (Wasser daher vorsichtig hinzufügen). 
Kekse mit dem Guss bestreichen und bei 220°C (vorgeheizt) etwa 3-5 Minuten backen. Achtung ein gutes Auge auf die Kekse haben, der Guss sollte weiss bleiben...

4. Dezember 2012

Haselnuss Nougat Herzen - vegane Weihnachtsbäckerei #2


Diese kleinen Kerlchen machen den Spitzbuben wahrhaftig Konkurrenz! Ein Traum aus Nuss und Nougat. Einfach köstlich. :)

Das wundervolle Rezept habe ich vom Chnüppelwiibli.

Der Ei-Ersatz war bei mir von Orgran. Vom Nougat (bei mir RUF) habe ich nur 125g genommen, was bei mir locker gereicht hat, ausserdem wurde er nicht ganz hart, keine Ahnung warum - lecker ist's trotzdem ;D.
Vor dem Backen habe ich den ganzen Teig gekühlt und dann ohne ihn nach dem Auswallen nochmals zu kühlen die Herzen ausgestochen. Hat auch geklappt.
(Und jetzt muss ich mich beherrschen nicht in die Küche runterzutapsen und noch ein solches Plätzchen zu essen ;D)

2. Dezember 2012

Spitzbuben - vegane Weihnachtsbäckerei #1


Meine absoluten Lieblingsplätzchen sind Spitzbuben. Der "Butter"plätzchenteig ist echt gut und mit Marmelade gefüllt sind die Kekse so lecker!

Teigherstellen geht superleicht, ausrollen und ausstechen ist bei diesen Plätzchen (für mich jedenfalls) immer wieder ein kleiner Kampf. ;)

Ich finde es geht am besten, wenn der Teig frisch aus dem Kühlschrank ist und dann zwischen zwei Backpapieren ausgerollt wird. Die Backpapiere mehle ich trotzdem noch ein.

Zutaten:
  • 175g weiche Margarine (bsp. Alsan)
  • 80g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1TL Vanillezucker (+ 1 Msp. Bourbon Vanille)
  • 250g Mehl
  • Marmelade (Beerenmarmeladen eignen sich gut)
  • Puderzucker

Margarine rühren bis sich Spitzchen bilden. Puderzucker, Salz, Vanillezucker (und Bourbon Vanille) und Wasser dazugeben und weiterrühren. Mehl dazugeben und Teig von Hand zusammenfügen.
Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
2-3mm dick auswallen und Plätzchen ausstechen.
In der Ofenmitte bei 200° 5-10 Minuten backen (vorgeheizt). 

Auskühlen lassen und dann mit Marmelade besteichen und passendes Deckelchen drauftun. Mit Puderzucker bestreuen.

Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen schönen 1. Advent euch allen. :)


25. November 2012

vegane Weihnachsbäckerei! (der Plan)

Nachdem ich mich letztes Jahr vehement geweigert habe Plätzchen zu backen, nehme ich mir dieses Jahr wohl doppelt so viel vor (verglichen zu einigen anderen Bloggern aber fast gar nichts ;D). Denn es wollen ja einige Tanten und Onkel vom veganen Backwerk überzeugt werden! (Oder besser gesagt, ich will sie überzeugen, dass Eier und Milch eigentlich nicht nötig sind, hehe)
Warum ich mich letztes Jahr geweigert habe, weiss ich auch nicht mehr genau. Ich glaube es lag daran, dass das Vorjahr nicht so prächtig rausgekommen ist und, dass es einfach unheimlich viel Arbeit aufwändig ist, dafür, dass die Plätzchen dann ratzfatz aufgegessen sind. ;)

Meine geplanten Sorten:
Vanillekipferl - ein erstes Rezept wurde ausprobiert, muss ich aber nochmals machen
Mäiländerli - versuche eine Veganisierung des traditionellen Rezepts, sollte gehen :)
Spitzbuben - sowieso DIE Plätzchen überhaupt *.*
Schokoherzen - Wunsch vom Schwesterchen
Praliné (Anregungen für einfache und leckere Sorten, gerne hier abladen ;D)
Haferguetsli mit Konfi - (Thumbprint Cookies) wohl nicht typisch, doch das Rezept sieht für mich als Haferflockenliebhaberin sehr vielversprechend aus
Zimtsterne
Kokosmakröndli? (vielleicht die Bounty Balls)

ausserdem
Grittibänze und natürlich der beste dicke fluffige Lebkuchen!

Die verlinkten Rezepte stehen schon so gut wie fest, bei den anderen werde ich mich an den traditionellen Kochbüchern orientieren.

Wird schon gut gehen, jetzt muss ich nur noch genug Zeit finden und mein Helferlein (aka Schwester) bestechen. ;)

Und auf's Guetsle wie wir sagen freuen! :)

18. November 2012

scrambled Tofu!


Auf wie vielen Blogs habe ich das "vegane Rührei" nun schon betrachtet... :)
Früher mochte ich Rührei und solches Zeugs echt gerne, vielleicht hat es darum so lange gedauert bis ich die "Alternative" ausprobiert habe.

Das war lecker, wird es von nun an sicher öfters geben! Auch ohne Kala Namak das Schwarzsalz, dass durch seinen hohen Schwefelgehalt dem ganzen einen absolut authentischen Geschmack geben soll.
Ich sehe den scrambled Tofu (Rührtofu) eher als eigenes Gericht an und nicht als Ersatz für Rührei obwohl es schon seeehr verdächtig nach Rührei aussieht wenn ihr mich fragt und wohl auch ein wenig so schmeckt. :)

Im Internetz finden sich viele Rezepte dafür und jeder ändert das wohl nach seinem Geschmack ab.
Zum Beispiel beim Apfelveganer (mit ausführlicher Anleitung!) oder bei lovingvegan (mit Videolink).

Ich hatte gerade kein Rezept zur Hand und habe darum ein wenig aus dem Kopf gemacht. ;)
Ausserdem ass ich Rührei früher "ohne alles", daran habe ich mich dann (fast) gehalten, auch mag ich es nicht so flüssig, darum findet man bei mir weder Sojamilch noch Seidentofu drin.
Die Portion ist nicht allzu gross, ich ass sie zum Frühstück mit Broten und Aufstrich.

Zutaten für eine kleine Portion

100g Naturtofu
1EL Sojasauce
etwa 1TL Olivenöl
1 kleine rote Peperoni
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprika, Kräuter (frischer Schnittlauch)

Den Naturtofu auspressen. Ich benutze dafür wenn es schnell gehen muss ein Küchenpapier und presse die Flüssigkeit damit mit den Händen ein wenig aus dem kleinen Tofublock heraus.
Mit einer Gabel zerdrücken, das Öl und die Sojasauce mit dem Tofu mischen und die Pampe würzen. ;)
Wenn der Tofu gut ausgepresst wurde sollte die Flüssigeit fix aufgesogen werden.
Peperoni schneiden und dazugeben, alles in einer Pfanne (evt. nochmals mit etwas Öl) anbraten, Schnittlauch kurz vor Ende dazugeben.

Und wenn ich mir das so anschaue wären Variationen mit Räuchertofu (als "Speckersatz"), Spinat, Pilzen, Mais, grünen Erbsen, Linsen, Kichererbsen oder Bohnen (für extra Proteine ;D) sicherlich auch einen Versuch wert. Natürlich kann das ganze auch als Hauptgericht gegessen werden, wenn die Menge etwas erhöht wird.

12. November 2012

18.0 / Muffins und Snacks

Heute ist es soweit! Ich darf mich nun auch volljährig nennen, die Version Gina 18.0 ist aktuell (ja ich weiss, das macht nicht gross Sinn, fand's aber doch irgendwie lustig *räusper*, verzeiht mir ;D)
Die ersten Stimmunterlagen liegen bereit, ich durfte mich mit Krankenkassenkram beschäftigen und auf die Steuererklärung freu ich mich auch schon ;).

Da gestern Sonntag war, nahm ich das als gute Gelegenheit wahr wiedermal einen Teil der Familie und Freunde zusammenzutrommeln und ein paar gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen zu verbringen...

Als Nachmittagsverpflegung machte ich mir die Überlegung salziges und süsses anzubieten. Etwas unveganes wollte ich bewusst nicht auftischen.
Süss waren die Lemon Poppy Seed Muffins und Schokomuffins mit Nougatcreme. Als salzigen Snack machte ich Pizzaschnecken und Häppchen mit verschiedenen Aufstrichen und Gemüsezeugs belegt ach ja und Chips gab es auch. :)

Häppchen
Die Reiswaffeln sind mit Alnatura Aufstrich Toscana, Bruschettaaufstrich oder selbst gemachtem Vrischkäse-Tzatziki Aufstrich bestrichen darauf Gewürzgurken, getrocknete Tomaten, Cherrytomaten, Radieschen oder schwarze Oliven. Wir hatten mehr als auf dem Bild sind, sie waren aber doch ein bisschen knapp.
Ausserdem lassen die sich schlecht vorbereiten, da die Reiswaffeln die Flüssigkeit des Aufstrichs so schnell aufsaugen und dann nicht mehr knusprig sind. Pumpernickeltaler wären wohl schlauer gewesen. Die habe ich aber im Supermarkt nicht gefunden.


Pizzaschnecken 
I love them. So einfach und schnell gemacht und so lecker. :D

Zutaten für die Pizzaschnecken:
  • Kuchen- oder Pizzateig (rechteckig)
  • Tomatensauce
  • getrocknete Kräuter und evt. Gewürze
Den Teig ausrollen, schnell mit Tomatensauce bestreichen, in Streifen schneiden, mit Kräutern und Gewürzen bestreuen und aufrollen. 
Bei 180° backen, bis sie ein wenig braun werden (etwa 25 Minuten).
Je schneller man den Teig aus dem Kühlschrank verarbeitet desto leichter geht es. 

Man kann natürlich auch selber Teig machen, dazu war ich aber zu faul. ;)


Lemon Poppy Seed Muffins
Letztens irgendwo gesehen und sofort begeistert gewesen. Sieht doch unfassbar cool aus mit den Mohnsamen, nicht? :)

Jedenfalls habe ich das Rezept von PumpkinHoney verwendet. 
Einzige Abänderung, ich nahm nur 2 EL Ahornsirup und dafür mehr Zucker und anstatt Sojamilch  habe ich selbstgemachte Nussmilch verwendet. 

Sie wurden superfluffig, leicht und LECKER. Der rohe Teig war fast noch besser als die fertigen Muffins. hehe


Schokomuffins mit Nougatcreme
Schokomuffins sind einfach ein Klassiker. Und den Nougat hatte ich noch da, passte perfekt. Als Grundlage für die Muffins wurde wieder einmal das Rezept von Ina von Veg-Mag verwendet. :)

Zutaten für die Schokomuffins:
  • 250 Gramm Mehl
  • 150-200 ml Nussmilch
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Natron
  • 50g Margarine / vegane Butter
  • 100 Gramm Zucker 
  • Prise Salz
  • 2 EL Kakao
  • 40-50g Zartbitterschokolade oder Kochschokolade
Schokolade in der Pfanne mit der Margarine schmelzen und zum Zucker und der Milch geben, rühren. Mehl, Backpulver, Kakao, Salz und Natron daruntermischen bis ein glatter Teig entsteht.
In Muffinförmchen füllen und bei 180° Unter- und Oberhitze etwa 25-30 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.
Auskühlen lassen.

Zutaten für die Nougatcreme
  • etwa 2dl vegane Schlagcreme
  • 1/2 Päckchen Nussnougat (RUF)
  • Sahnesteif
  • etwas Puderzucker
Alles zusammen steif schlagen. Ich habe die Mischung noch etwas gekühlt bevor ich sie auf die Muffins draufgestrichen habe.

Nougatcreme auf die Muffins streichen und mit Schokosplittern oder anderem Dekozeug bestreuen.
Geniessen!

ergibt etwa 12 Muffins

War ein lustiger, gemütlicher Nachmittag mit tollen Menschen.
Und Geschenken, wer mag schon keine Geschenke. ;)

3. November 2012

Cranberry Scones und vegane Clotted Cream


Scones sind was feines zum Frühstück oder einfach so für zwischendurch! Fluffig, leicht süss und einfach nur lecker.
Ich kannte diese bis vor etwa einem Jahr noch gar nicht. Zum ersten Mal bei einer Kollegin gegessen, damals noch unvegan mit "richtiger" Clotted Cream und Preiselbeermarmelade. Und ohne Beeren drin, wenn ich mich recht erinnere...
Das war neu, aber so superlecker! Auch die Clotted Cream (vorallem die!), die ja nur aus Rahm besteht und wenn man sich den Herstellungsprozess so ansieht ganz und gar nicht appetitlich erscheint. 

Traditionellerweise werden Scones mit Rosinen gebacken (danke Vera ;D).
Da meine Mama die nicht mag und wir noch Cranberries hatten, wurden die Rosinen kurzerhand damit ersetzt. 
Für die Scones habe ich das Rezept von Cara ein bisschen angepasst, ich hatte keinen geeigneten Sojajoghurt hier (ein Haushalt mit einer vegan lebenden Person OHNE Sojajoghurt, Sachen gibt's ;D) und machte sie ein wenig süsser (was gut ist, aber nicht nötig gewesen wäre, wer's nicht so süss mag einfach weniger Zucker nehmen).
Über den Vegan Month of Food bin ich auch noch über ein Rezept für vegane Clotted Cream gestossen. Perfekt!
Mama meinte, sie schmecken gut aber "gesund", was wohl am Vollkornmehl liegt, wer den Geschmack davon nicht so mag kann ja einfach Weissmehl nehmen. Ich fand sie mit VK-Mehl gerade super. :)

Zutaten für die Scones:
  • 180g Mehl (80g Weissmehl / 100g Vollkornmehl)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1.5 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 50 Cranberries
  • etwas abgeriebene Zitronenschale (optional)
  • etwa 50-100ml Sojamilch (Vanillesojamilch)
Alle trockenen Zutaten mischen.
Nach und nach die Sojamilch dazugeben und den Teig mischen bis er die Konsistenz von Keksteig hat, aufpassen sonst wird der Teig zu klebrig.
Teig ausrollen und runde Stücke ausstechen, dazu eine Ausstechform verwenden oder einfach ein Glas. (30 Minuten in den Kühlschrank mit den Scones, hab ich aber nicht gemacht ;D)
Auf ein Blech geben und mit Sojamilch bestreichen. Bei 220° Unter- und Oberhitze etwa 10 Minuten backen. Ich habe nach 10 Minuten den Ofen abgestellt und liess die Scones noch 2 Minuten drin.

ergibt etwa 12 Scones (Durchmesser etwa 6.5cm)


Zutaten für die Clotted Cream (reicht in der Menge nur etwa für 4-6 Scones):
  • 1 EL Planzenmargarine
  • 2 EL veganer Frischkäse (Originalrezept: Tofutti Better than Cream Cheese / bei mir Soyananda Rahmfrischkäse)
  • 1/2 EL Agavendicksaft
  • etwas Puderzucker (optional)
Ab in den Mixer (oder Food Processor, gibt es dazu ein detusches Wort und wo ist genau der Unterschied? Ich bin verwirrt.) mit den Zutaten, gut mixen und je nach Geschmack etwas variieren.
Ich habe zuerst gedacht es geht von Hand, doch die Zutaten haben sich gar nicht gut miteinander kombiniert und ganz unappetitlich Klümpchen gebildet.


Scones mit der Cream und Marmelade oder auch einfach ohne alles geniessen! 

13. Oktober 2012

selbstgemachte Knöpfli / Spätzle

An irgendeinem Wochenende (ist mittlerweile schon ein Weilchen her) war ich wiedermal dran mit Küche verwüsten. ;)
Ja das gab wirklich ein kleines Chaos, das nächste Mal wird's sicher besser gehen. Am besten man nimmt einen genug hohen Kochtopf und macht dann Portion um Portion.
Spätzle oder Knöpfli, wie man sie auch nennen mag gibt's ja in den meisten Supermärkten.
Mit einem dicken Ei vorne auf der Packung und natürlich auch drin.
Aber man kann recht einfach selbst Ei-freie Knöpfli herstellen.

Beim Rezept hielt ich mich an die Vorschläge von spaetzlewunder.de, heraus kamen diese zwei Variationen:

Tomaten-Oliven Knöpfli
400g Mehl
5 EL Hartweizengriess
Salz
etwa 3.5-4dl Wasser
2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenpaste
getrocknete Kräuter
Pfeffer

Vollkorn-Mais Knöpfli
100g Vollkornmehl
100g helles Mehl
3 EL Polenta (Maisgriess)
3 EL Maismehl
etwa 2dl Wasser
Salz / Pfeffer
Gewürze

Jeweils die Zutaten untereinandermischen bis ein zäher Teig entsteht. Der Teig sollte dann vom Löffel "reissen" wenn man durchrührt.
In einem grossen Kochtopf Gemüsebrühe oder Wasser mit Salz aufkochen. Die Masse durch ein Spätzlesieb drücken und ins Wasser plumpsen lassen. Wenn sie wieder oben aufschwimmen sind sie fertig.

Der Griess (egal ob Mais- oder Hartweizengriess) wird hinzugefügt um die typische Spätzlekonsistenz zu erreichen. Das Öl verhindert angeblich, dass die Spätzle porös aussehen. Falls man die gelbe Farbe möchte, kann man dazu Kurkuma verwenden.

Ich habe einige Portionen davon eingefroren, so sind sie lang haltbar. Auftauen, kurz anbraten, fertig!

Das Foto reiche ich wohl irgendwann nach... :)

9. Oktober 2012

Schoko-Birnen Muffins


Letztens probierte ich die Birnen-Schoko Muffins von Vamee. Ihr kennt hoffentlich schon ihren tollen Blog Kerndlfresser, wenn nicht unbedingt mal vorbeischauen!

Zu den Muffins gibt's nicht wirklich allzu viel zu sagen. :)
Sie sind ratzfatz fertig geworden, schmeckten unglaublich schokoladig und ein bisschen nach Birne. Lecker! Schoko-Birne, für mich eine unschlagbare Kombi!
Rezepte mit Öl statt Margarine finde ich auch immer sympathisch, passt also!

Kann mir die Muffins aber auch supergut mit Äpfeln vorstellen.

19. September 2012

Lebkuchen


Auf der Suche nach einem veganen Lebkuchenrezept wurde ich zwar fündig, war aber nicht ganz zufrieden. Die Rezepte, welche ich gefunden habe waren eher für die flachen Lebkuchen zum beschriften usw. geeignet.
In unserer Sammlung fand ich dann etwas, Überraschung ein "Traditionsrezept" ohne Eier. \o/
Noch fix die Milch durch Pflanzendrink (in meinem Fall Soja-Vanille) ersetzt und voilà ein dicker, fluffiger, leckerer Lebkuchen.
Und ja, ich traute mich fast nicht dieses Rezept zu posten, denn knapp ist es Herbst und ich komme mit typischen Winterrezepten daher. Aber hey, der Kuchen ist so lecker und einfach! (Und ich würde den auch mitten im Sommer essen ;D)

Zutaten für eine kleine Form (21x18cm):
  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 EL Kakao
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 1 gehäufter EL Backpulver
  • 2 EL neutrales Öl
  • etwa 2.5dl Pflanzendrink
  • 2 EL Birnel / Birnendicksaft (optional)
Die trockenen Zutaten mit Öl und Pflanzendrink zu einer gleichmässigen Masse mischen.
In eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen und bei 180° Unter- und Oberhitze (vorgeheizt) ca. 25-30 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.

Optional nach dem Backen und auskühlen mit dem Birnendicksaft bestreichen. Ich finde, das gibt dem Kuchen das gewisse etwas. Der Kuchen ist auch ohne genug süss und gar nicht trocken. :)

Die dreifache Menge würde ein normales grosses Blech ergeben.

18. September 2012

Hummus!


Ich hatte noch eine riesige Büchse Kichererbsen zum verwerten. Also riesig, Gewicht knapp 900g, abgetropft noch etwa 500g. Also nur so mittelriesig. ;)
Und was macht man besseres aus Kichererbsen als Hummus? (oder Salat, oder Gemüsepfannen, Curry uswusf.)

Yum, ich bin ein riesen Kichererbsen-Fan, die Dinger sind einfach superlecker!

Die Grundzutaten für Hummus sind Kichererbsen, Sesammus (Tahini) und/oder Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürze (darunter Kümmel, Knobli, Petersilie, Chili) das ganze wird dann zu einer cremigen Masse püriert.
Es lässt sich sehr gut variieren und man kann das weglassen was man nicht so mag. Hummus wird traditionellerweise mit Olivenöl beträufelt serviert.
Meine Versionen sind jeweils etwas weniger fetthaltig, ausserdem mag ich keinen Kümmel.

So entstanden bei mir diese zwei Hummus-Kombinationen.

Koriander-Limetten Hummus
250g gekochte Kichererbsen
1 TL Tahini
1/2 Limette, ausgepresst
Salz / Pfeffer
Koriander
evt. 1-2 EL Wasser

Alles gut miteinander pürieren, in ein Schälchen füllen. Fertig!

Peperoni Hummus
200g gekochte Kichererbsen
1 TL Tahini
etwas Zitronensaft
Salz / Pfeffer / Paprika
1/2 Peperoni

Peperoni schneiden, alles zusammen pürieren, abfüllen.

Man kann Hummus beispielsweise auf Brot essen oder mit Gemüsesticks dippen.