Persönlicher Blog über Kochen und Backen, Produkte und Dinge, die mich beschäftigen. Vegan.
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18. November 2012
scrambled Tofu!
Auf wie vielen Blogs habe ich das "vegane Rührei" nun schon betrachtet... :)
Früher mochte ich Rührei und solches Zeugs echt gerne, vielleicht hat es darum so lange gedauert bis ich die "Alternative" ausprobiert habe.
Das war lecker, wird es von nun an sicher öfters geben! Auch ohne Kala Namak das Schwarzsalz, dass durch seinen hohen Schwefelgehalt dem ganzen einen absolut authentischen Geschmack geben soll.
Ich sehe den scrambled Tofu (Rührtofu) eher als eigenes Gericht an und nicht als Ersatz für Rührei obwohl es schon seeehr verdächtig nach Rührei aussieht wenn ihr mich fragt und wohl auch ein wenig so schmeckt. :)
Im Internetz finden sich viele Rezepte dafür und jeder ändert das wohl nach seinem Geschmack ab.
Zum Beispiel beim Apfelveganer (mit ausführlicher Anleitung!) oder bei lovingvegan (mit Videolink).
Ich hatte gerade kein Rezept zur Hand und habe darum ein wenig aus dem Kopf gemacht. ;)
Ausserdem ass ich Rührei früher "ohne alles", daran habe ich mich dann (fast) gehalten, auch mag ich es nicht so flüssig, darum findet man bei mir weder Sojamilch noch Seidentofu drin.
Die Portion ist nicht allzu gross, ich ass sie zum Frühstück mit Broten und Aufstrich.
Zutaten für eine kleine Portion
100g Naturtofu
1EL Sojasauce
etwa 1TL Olivenöl
1 kleine rote Peperoni
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprika, Kräuter (frischer Schnittlauch)
Den Naturtofu auspressen. Ich benutze dafür wenn es schnell gehen muss ein Küchenpapier und presse die Flüssigkeit damit mit den Händen ein wenig aus dem kleinen Tofublock heraus.
Mit einer Gabel zerdrücken, das Öl und die Sojasauce mit dem Tofu mischen und die Pampe würzen. ;)
Wenn der Tofu gut ausgepresst wurde sollte die Flüssigeit fix aufgesogen werden.
Peperoni schneiden und dazugeben, alles in einer Pfanne (evt. nochmals mit etwas Öl) anbraten, Schnittlauch kurz vor Ende dazugeben.
Und wenn ich mir das so anschaue wären Variationen mit Räuchertofu (als "Speckersatz"), Spinat, Pilzen, Mais, grünen Erbsen, Linsen, Kichererbsen oder Bohnen (für extra Proteine ;D) sicherlich auch einen Versuch wert. Natürlich kann das ganze auch als Hauptgericht gegessen werden, wenn die Menge etwas erhöht wird.
13. Oktober 2012
selbstgemachte Knöpfli / Spätzle
An irgendeinem Wochenende (ist mittlerweile schon ein Weilchen her) war ich wiedermal dran mit Küche verwüsten. ;)
Ja das gab wirklich ein kleines Chaos, das nächste Mal wird's sicher besser gehen. Am besten man nimmt einen genug hohen Kochtopf und macht dann Portion um Portion.
Spätzle oder Knöpfli, wie man sie auch nennen mag gibt's ja in den meisten Supermärkten.
Mit einem dicken Ei vorne auf der Packung und natürlich auch drin.
Aber man kann recht einfach selbst Ei-freie Knöpfli herstellen.
Beim Rezept hielt ich mich an die Vorschläge von spaetzlewunder.de, heraus kamen diese zwei Variationen:
Tomaten-Oliven Knöpfli
400g Mehl
5 EL Hartweizengriess
Salz
etwa 3.5-4dl Wasser
2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenpaste
getrocknete Kräuter
Pfeffer
Vollkorn-Mais Knöpfli
100g Vollkornmehl
100g helles Mehl
3 EL Polenta (Maisgriess)
3 EL Maismehl
etwa 2dl Wasser
Salz / Pfeffer
Gewürze
Jeweils die Zutaten untereinandermischen bis ein zäher Teig entsteht. Der Teig sollte dann vom Löffel "reissen" wenn man durchrührt.
In einem grossen Kochtopf Gemüsebrühe oder Wasser mit Salz aufkochen. Die Masse durch ein Spätzlesieb drücken und ins Wasser plumpsen lassen. Wenn sie wieder oben aufschwimmen sind sie fertig.
Der Griess (egal ob Mais- oder Hartweizengriess) wird hinzugefügt um die typische Spätzlekonsistenz zu erreichen. Das Öl verhindert angeblich, dass die Spätzle porös aussehen. Falls man die gelbe Farbe möchte, kann man dazu Kurkuma verwenden.
Ich habe einige Portionen davon eingefroren, so sind sie lang haltbar. Auftauen, kurz anbraten, fertig!
Das Foto reiche ich wohl irgendwann nach... :)
Ja das gab wirklich ein kleines Chaos, das nächste Mal wird's sicher besser gehen. Am besten man nimmt einen genug hohen Kochtopf und macht dann Portion um Portion.
Spätzle oder Knöpfli, wie man sie auch nennen mag gibt's ja in den meisten Supermärkten.
Mit einem dicken Ei vorne auf der Packung und natürlich auch drin.
Aber man kann recht einfach selbst Ei-freie Knöpfli herstellen.
Beim Rezept hielt ich mich an die Vorschläge von spaetzlewunder.de, heraus kamen diese zwei Variationen:
Tomaten-Oliven Knöpfli
400g Mehl
5 EL Hartweizengriess
Salz
etwa 3.5-4dl Wasser
2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenpaste
getrocknete Kräuter
Pfeffer
Vollkorn-Mais Knöpfli
100g Vollkornmehl
100g helles Mehl
3 EL Polenta (Maisgriess)
3 EL Maismehl
etwa 2dl Wasser
Salz / Pfeffer
Gewürze
Jeweils die Zutaten untereinandermischen bis ein zäher Teig entsteht. Der Teig sollte dann vom Löffel "reissen" wenn man durchrührt.
In einem grossen Kochtopf Gemüsebrühe oder Wasser mit Salz aufkochen. Die Masse durch ein Spätzlesieb drücken und ins Wasser plumpsen lassen. Wenn sie wieder oben aufschwimmen sind sie fertig.
Der Griess (egal ob Mais- oder Hartweizengriess) wird hinzugefügt um die typische Spätzlekonsistenz zu erreichen. Das Öl verhindert angeblich, dass die Spätzle porös aussehen. Falls man die gelbe Farbe möchte, kann man dazu Kurkuma verwenden.
Ich habe einige Portionen davon eingefroren, so sind sie lang haltbar. Auftauen, kurz anbraten, fertig!
Das Foto reiche ich wohl irgendwann nach... :)
8. August 2012
Peperoni-Tomaten Schnetzel
Dieses einfache, leckere Gericht erinnert mich an Zigeunergeschnetzeltes. Keine Ahnung ob man das so sagen darf/soll.
Sojaschnetzel probierte ich das erste Mal aus, mir haben die gut geschmeckt. Sehr ähnlich dem "richtigen" Geschnetzelten, einfach weicher und geschmacklich neutraler.
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 Zwiebel
- 1 Peperoni
- 2 Tomaten (oder 1 Tomate und einige Kirschtomaten)
- 1 Hand voll Sojaschnetzel
- Gemüsebrühe
- 1 gehäufter TL Tomatenmark
- 3-5 EL Pflanzensahne
- Gewürze: Paprika, Pfeffer, "Fleischgewürz", (Salz)
- Pflanzenöl zum braten
Die Sojaschnetzel in einer gut gewürzten, heissen Gemüsebrühe einweichen. Bei mir ging das 30 Minuten, kommt aber auf die Schnetzel an.
Zwiebel klein schneiden, Tomate und Peperoni stückeln.
Schnetzel ausdrücken und gut würzen, ich habe eine Gewürzmischung verwendet.
In einer Pfanne die Zwiebeln im Öl glasig dünsten, Sojaschnetzel dazugeben. Einige Minuten braten, immer mal wieder wenden.
Peperoni dazugeben, weiterbraten. Mit etwa 1.5 dl Gemüsebrühe ablöschen, Herd runterdrehen (auf die Hälfte) Tomatenmark einrühren, Tomaten dazugeben und noch 2-3 Minuten weiterköcheln lassen. Zum Schluss die Pflanzensahne einrühren und das ganze mit Pfeffer und Paprika abschmecken, wer mag noch mit Salz (für mich war es genug salzig durch die Gemüsebrühe).
Dazu gab es bei uns Naturreis.
31. Juli 2012
(Vollkorn)-Pizza Veganese
Inspiriert von Johannas (selbst noch nicht so lange Veganerin, aber schon lange Vegetarierin) superlecker aussehenden Pizza auf ihrem schönen Blog The Happy Vegan, gab es gestern Pizza als Mittagessen.
Den Teig habe ich selbst gemacht, die Tomatensauce aber nicht. Pizzateig herstellen ist total einfach und geht auch recht schnell. Vorallem kann man das Mehl selbst wählen, in unserem Fall (Schwesterchen hat gewünscht) überwiegend Vollkornmehl. Schmeckt natürlich etwas anders als die klassische, italienische Variante, aber auf jeden Fall lecker.
Teigzutaten:
- 400g Mehl (bsp. 100g Weizenmehl, 300g Vollkornmehl)
- 1 TL Salz
- 1/2 Hefewürfel oder 1TL Trockenhefe (ca. 3g)
- 2 EL Olivenöl
- ca. 3dl lauwarmes Wasser
Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
Trockenhefe kann man zu den trockenen Zutaten geben, normale Hefe zerbröckeln und im Wasser auflösen.
Olivenöl zur Mehlmischung geben, Wasser(hefemischung) nach und nach dazugeben. Zu einem glatten gleichmässigen Teig kneten.
Zugedeckt etwa eine Stunde aufgehen lassen.
Diese Teigmenge reicht für eine grosse Blechpizza oder 2 kleinere runde Pizzas (Pizzen?).
Wenn diese Stunde vergangen ist, kann der Teig ausgewallt werden!
Auf den Teig Tomatensauce verteilen (ich habe eine fertige verwendet). Als Belag eignet sich alles mögliche von den klassischen Tomaten über sonstiges Gemüse bis Vegi-Aufschnitt. Und auf den Belag kommt Hefeschmelz als Käse-Ersatz sozusagen.
Auf dieser Variante befinden sich Tomatensauce, Tomaten, Lauch, Peperoni, Vegi-Aufschnitt und Hefeschmelz. Den Hefeschmelz habe ich nach dem Rezept von rezeptefuchs gemacht, mein erstes Mal Hefeschmelz. :)
Die Pizza kommt dann für etwa 20 Minuten in den Ofen bei 200°C Umluft.
Probiert: Hefeschmelz
Nun ja, wonach schmeckt Hefeschmelz? Schwer zu sagen, würzig, nach Hefeflocken. Auf der Pizza jedenfalls war das sehr gut! Lässt sich gut variieren (etwas dickflüssiger oder eher dünnflüssig für Aufläufe usw.). Einfach ausprobieren. Mich hat es überzeugt.
Zur Pizza gab es noch Gurkensalat mit einem hellen Dressing. Für das Dressing habe ich 1dl Soya-Cuisine mit einem Spritzer Zitronensaft, 1EL Essig, 2EL Öl und vielen Kräutern gemischt.
Nun ja, wonach schmeckt Hefeschmelz? Schwer zu sagen, würzig, nach Hefeflocken. Auf der Pizza jedenfalls war das sehr gut! Lässt sich gut variieren (etwas dickflüssiger oder eher dünnflüssig für Aufläufe usw.). Einfach ausprobieren. Mich hat es überzeugt.
Zur Pizza gab es noch Gurkensalat mit einem hellen Dressing. Für das Dressing habe ich 1dl Soya-Cuisine mit einem Spritzer Zitronensaft, 1EL Essig, 2EL Öl und vielen Kräutern gemischt.
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